Von der Kohle zur KI: Nordrhein-Westfalen treibt den Strukturwandel mit landesweiter Qualifizierungsoffensive voran

Lernen mit Technologien | 05.06.2025

Nordrhein-Westfalen setzt seinen Weg vom traditionellen Braunkohletagebau hin zur digitalen Zukunft konsequent fort. Mit der neuen KI-Skilling-Initiative, die am 4. Juni 2025 in Berlin vorgestellt wurde, sollen rund 200.000 Lehrkräfte, 33.000 Beschäftigte der Finanzverwaltung und 100.000 Auszubildende praxisnah für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) qualifiziert werden.

Bereits in 2024 wurde mit der Zukunftswoche "Von der Kohle zur KI" im Rhein-Erft-Kreis ein bedeutender Schritt unternommen, um die Region auf den digitalen Wandel vorzubereiten. In Bergheim, Bedburg und Elsdorf fanden Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden statt, die sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger richteten. Ziel war es, das Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen der KI zu schärfen und erste Kompetenzen zu vermitteln.

Der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs e.V.) spielte dabei eine zentrale Rolle. Mit seiner Expertise in der digitalen Bildung, insbesondere durch den Geschäftsbereich Helliwood media & education, konnte der Verein bereits in Sachsen, Hessen und Berlin erfolgreich Fortbildungsprogramme im Bereich KI umsetzen. Diese Erfahrungen fließen nun in die landesweite Umsetzung der KI-Skilling-Initiative in Nordrhein-Westfalen ein.

Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte die Bedeutung der Initiative: "Investitionen in Infrastruktur und Forschung für KI erfüllen nur dann ihren Zweck, wenn wir auch die Menschen dazu befähigen, die neue Technik sinnvoll anzuwenden. In Nordrhein-Westfalen ist KI-Bildung daher ein Schlüsselthema."

Die Schulungen, die im Schuljahr 2025/26 starten sollen, sind kostenfrei, technologieoffen und plattformneutral. Sie umfassen digitale Lernpfade, Online-Sessions, praxisorientierte Materialien wie Prompt-Bibliotheken und Mini-Videos. Die Inhalte werden in enger Abstimmung mit dem Land entwickelt und datenschutzkonform ausgestaltet.

Mit dieser Initiative wird der Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen weiter vorangetrieben. Das Land, einst geprägt von der Schwerindustrie und Braunkohle, entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für digitale Innovationen und KI-Anwendungen. Die Investitionen von Microsoft in neue Rechenzentren im Rheinischen Revier unterstreichen diese Entwicklung.

Thomas Schmidt, geschäftsführender Vorstand beim fjs e.V., betont: "Das Beste, was wir tun können, ist in Lehrkräfte zu investieren – nicht um sie noch mehr zu belasten oder gar zu ersetzen, sondern um sie zu befähigen, junge Menschen möglichst selbstwirksam auf das Zeitalter von KI vorzubereiten."

Der fjs e.V. sieht in der landesweiten Umsetzung der KI-Skilling-Initiative eine große Chance, die digitale Bildung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken und die Menschen auf die Herausforderungen und Möglichkeiten des KI-Zeitalters vorzubereiten.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie auf der Website des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen.

Quellenangaben Video: YouTube @LandNRWyt / Staatskanzlei NRW / Schulministerium NRW

Schulministerium Nordrhein-Westfalen
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