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Kompetenzlabor live!

Wie kann ein ePortfolio die Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ausbildungsprozessen fördern? Wie können vor allem junge Menschen auf das Leben in einer digitalisierten Gesellschaft vorbereitet werden? Am 1. Juni 2015 stellte das Kompetenzlabor seine Angebote vor und gab seinen Gästen die Möglichkeit, mit Experten zu diskutieren.

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Über 90 Gäste waren der Einladung des Kompetenzlabors gefolgt und erlebten eine interessante Veranstaltung rund um das Leben und Lernen mit digitalen Medien und die hierfür notwendigen Kompetenzen.

Der erste Teil der Veranstaltung war ganz der Vorstellung aktueller Entwicklungen des Kompetenzlabors gewidmet. Nach der Begrüßung durch Projektleiterin Katja Liebigt tauschten sich die Teilnehmenden in bilateralen Gesprächen über ihre persönlichen Kompetenzen aus. Daran anschließend stellte Thomas Schmidt das Kompetenzmodell vor, auf dessen Grundlage die Angebote des Kompetenzlabors entwickelt wurden.

ePortfolio zur Kompetenzförderung

Hauptbestandteil des Kompetenzlabors ist das ePortfolio zur Bilanzierung und Förderung kompetenter Mediennutzung für junge Menschen, insbesondere für Auszubildende. Unterstützt von Inga Goossens und Bela Kurek, zwei Jugendlichen zwischen Schule und Ausbildung, stellte Thomas Schmidt Bestandteile und Funktionsweise des Portfolios vor: Neben einer ausführlichen Selbsteinschätzung, die durch Fremdeinschätzungen gespiegelt werden kann, werden den Nutzern des ePortfolios kompetenzbezogene Aufgaben, situationsbezogen Checks zum eigenen Medienhandeln und ein Wissenstest zur Verfügung gestellt. Mit großem Interesse wurden die Möglichkeiten des ePortfolios von den Gästen aufgenommen und erste Anwendungs- bzw. Einsatzmöglichkeiten diskutiert.

Expertenrunde

Wie können wir den Herausforderungen der zunehmend digitalisierten Welt professionell begegnen? Was ist besser: analog oder digital? Wie funktioniert das Lernen in der Medienwelt? Welche Unterstützung benötigen Kinder und junge Menschen beim Umgang mit digitalen Medien? Gibt es eine Schere zwischen Jung und Alt? Welche Rolle spielen individuelle bzw. gesellschaftliche Wertvorstellungen und persönliche Kompetenzen beim Umgang mit digitalen Medien?

Diese und andere Fragen standen im Zentrum der spannenden und hin und wieder auch kontroversen Diskussion im Rahmen der Expertenrunde. Als Experten standen Rede und Antwort:

  • Andre Wilkens: „Analog ist das neue Bio“
  • Prof. John Erpenbeck: „So werden wir lernen“
  • Thomas Schmidt: “#Neuland – 40.000 Jahre Medienkompetenz”
  • Gerald Lembke: “Die Lüge der digitalen Bildung”

Moderation der Veranstaltung: Daniel Finger, radioeins

Weitere Informationen:

*Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

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