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Interkulturelles Training als Chance

Die Begegnung mit anderen Kulturen findet im Zuge der Globalisierung verstärkt im eigenen Lebensraum statt. Nicht erst der Besuch im Ausland lässt fremde Lebensweisen erleben, sondern das Alltagsleben bietet eine kulturelle Vielfalt, die Herausforderung und Chance zugleich ist. Interkulturelle Kompetenz ist in Schule, Beruf und Freizeit gefordert und muss in die Lebensplanung und Berufsorientierung junger Menschen einbezogen werden. Der kompetente und konstruktive Umgang mit kultureller Vielfalt erweist sich als grundlegend für das soziale Miteinander und eröffnet Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Familie bildet Menschenkette

Familie bildet Menschenkette

Interkulturelle Kompetenz und Berufsorientierung
Sprachkenntnisse und das Wissen um praktische Verhaltensregeln sind wichtige Bestandteile interkultureller Kompetenz, aber nicht erschöpfend. Gefordert sind vielmehr grundlegende Einstellungen zur eigenen Kultur und zu fremden Lebensformen sowie Fähigkeiten in der interkulturellen Kommunikation miteinander. Es geht um das Zusammenspiel verschiedener Schlüsselkompetenzen wie Toleranz, Flexibilität und Mobilität, die interkulturelle Kompetenz zur Querschnittsaufgabe werden lassen.

Das Zusammentreffen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Hintergründe ist eingebunden in globale ökonomische Verflechtungen. In Deutschland ist jeder fünfte Arbeitsplatz insgesamt und jeder dritte in der der Industrie direkt oder mittelbar vom Export abhängig. Die Fähigkeit zur Kommunikation und Zusammenarbeit mit fremden Kulturen sichert den Unternehmen Wettbewerbsvorteile und gehört mittlerweile zum Anforderungsprofil zahlreicher Berufe. Daher muss interkulturelle Kompetenz bereits in die Berufsorientierung junger Menschen eingebunden werden.

Interkulturelles Training
Interkulturelle Kompetenz kann mit einem speziellen Training entwickelt und gefördert werden, das durch praktische Übungen für die Komplexität interkultureller Situationen sensibilisiert und den nachhaltigen Transfer in den Alltag leistet. HELLIWOOD media & education hat im Rahmen des XENOS-Programms das Konzept für ein interkulturelles Training entwickelt, das bewährte praxisorientierte Methoden mit dem kreativen Einsatz von Medien verbindet und in die Berufsorientierung integriert.

Interkulturelle Kompetenz zeigt sich in ihrer Ausübung in konkreten Situationen. Sie lässt sich daher vorrangig im praktischen sozialen Handeln trainieren. Die Vermittlung von Kenntnissen oder die bloße Nachahmung von Verhaltensmustern reichen nicht aus. Erst in praktischen Erfahrungen können die eigenen Einstellungen, Wahrnehmungen und Handlungspotentiale entfaltet werden, die für die Begegnung und den produktiven Austausch im Alltag mit anderen Kulturen gefordert sind.

In den modular aufgebauten Workshops von HELLIWOOD media & education können Jugendliche und Multiplikatoren ihre Kompetenzen im Umgang mit verschiedenen Kulturen erkennen und weiter entwickeln. Die Offenheit für neue Erfahrungen wird geweckt und der Respekt vor fremden Lebensformen gefördert.

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