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IT-Kompetenz – der Schlüssel zum Erfolg

Schlüsselkompetenz in der Wissensgesellschaft
Informationstechnologie ist heute allgegenwärtig. Beruflich oder privat – das Arbeiten mit Computer und Internet prägt entscheidend unseren Alltag im 21. Jahrhundert. Die IT-Kompetenz gehört mittlerweile zu den Schlüsselkompetenzen für den Beruf und die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.

Computer im Unterricht

Computer im Unterricht

So ist die IT-Kompetenz eine der acht Schlüsselkompetenzen, die die EU-Kommission im Rahmen des Arbeitsprogramms „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ als Teil der Lissabon-Strategie festgelegt hat. Bis zum Ende ihrer Grund(aus)bildung sollen alle Menschen der Mitgliedstaaten diese Schlüsselkompetenzen erwerben. Damit will die Europäische Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt werden.

Berufsbilder im Wandel
Durch technologischen Fortschritt und den verstärkten IT-Einsatz am Arbeitsplatz ändern sich viele Berufsbilder in schneller Abfolge. Der sichere Umgang mit Computer und Internet ist heute nicht mehr nur für IT-Fachleute entscheidend, sondern quer durch alle Berufsgruppen und Altersstufen. Dies gilt auch für traditionell eher technologieferne Branchen wie das Handwerk, in denen IT-Kenntnisse inzwischen in vielen Teilen der Arbeits- und Geschäftsprozesse notwendig sind. Insbesondere für den Einstieg in die Berufswelt werden ausreichende Kenntnisse im Umgang mit Computer und Internet vorausgesetzt. So ist die Bedeutung der informationstechnologischen Kompetenz seitens der Arbeitgeber auch daran zu messen, indem diese Kompetenz zu den Kriterien für eine so genannte Ausbildungsreife zählt.

Vermittlung von IT-Kenntnissen
Besonders für Jugendliche zwischen Schule und Ausbildung/Beruf ist es wichtig, die Zusammenhänge von IT-Kenntnissen und Berufsbildern zu erkennen. Denn der erfolgreiche Umgang mit Computerspielen, Chatrooms oder sozialen Netzwerken hilft ihnen im beruflichen Alltag nur bedingt weiter. Vielmehr sind Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, in gezielter Internetrecherche oder mit Mail-Clients gefordert. Die Aneignung dieser Kenntnisse in Freizeit und Schule kommt jedoch oft zu kurz. Trotz hoher Investitionen und zahlreicher Förderprogramme ist im schulischen Alltag eine ausreichende Vermittlung von IT-Kenntnissen und deren Bedeutung noch wenig verbreitet. Es fehlen personale und technische Ressourcen, vor allem an Haupt- und Realschulen.

Die IT-Fitness-Initiative
Diese Ausgangslage wird in Projekten im Rahmen des XENOS-Programms aufgegriffen. In Kooperation mit der IT-Fitness-Initiative wird das Ziel verfolgt, die IT-Kompetenz von Jugendlichen zwischen Schule und Beruf zu fördern, um ihre beruflichen Chancen zu erhöhen. Die IT-Fitness-Initiative ist die
Umsetzung der europäischen „Skills for Employability“-Allianz. Microsoft, weitere Partner aus der Industrie und die EU-Kommission starteten die Initiative 2006 auch in Deutschland. Neben Schüler/-innen und Jugendlichen in der Berufsfindung werden mit dem Programm unter anderem Auszubildende, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen angesprochen.

Mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen schafft die IT-Fitness-Initiative Angebote, die den beruflichen Umgang mit Computer, E-Mail und Internet trainieren. Die Angebote des Programms bieten demnach eine
sinnvolle Ergänzung zu dem XENOS-Programm (www.xenos-de.de) und können gezielt in dieses integriert werden.

Abstract aus der Broschüre „Look ahead | Zukunft schaffen in Marzahn-Hellersdorf“, Hrsg.: HELLIWOOD media & education im fjs e.V., Berlin, 2008

Weitere Informationen auf Anfrage:  +49 30 2938 1680 

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